Aller Anfang ist schwer...

mein erster Blog Beitrag

Aller Anfang ist schwer – denn dies ist mein erster Blog-Beitrag für wi-content! Und der befasst sich, genau, auch mit Anfängen. Der Anfang als Mutter wieder Fuß im Berufsleben zu fassen und der Anfang sich mit eben dieser Problematik auseinanderzusetzen und für einen potentiellen Kunden ein Konzept zu erarbeiten.

Eben erklärte mir wieder ein Reisebüro Inhaber, dass er eine Mitarbeiterin verliert, weil für ihn Teilzeit keinen Sinn macht - kann ich sogar verstehen: eine Mutter kann normalerweise nur vormittags arbeiten, wenn das/die Kinder im Kindergarten o.ä. untergebracht sind. Dann ist in einem mittelständischen Reisebüro meist nicht viel los. Diese Erfahrung macht sicherlich nicht nur die Reiseindustrie. Geht mir ja nicht besser - die Realität ist auch, dass gerade in den ersten Jahren sehr viel (Arbeits-) Zeit wegen plötzlicher Erkrankungen wegfällt. Vorgesetzte die das auf Dauer tolerieren oder ausreichend Flexibilität bieten können, um die verlorene Arbeitszeit nachzuholen, kann man an einer Hand abzählen. Hiermit erzähle ich ja nichts neues, es ist ständig Thema in den Medien, dass die Arbeitswelt sich wandeln muss, dass die Vereinbarung von Familie und Beruf nur in Ausnahmefällen WIRKLICH  funktioniert und der Kompetenzverlust durch eine Frau die sich in den Erziehungsurlaub verabschiedet, durchaus massiv ist.

 

Es muss doch zu machen sein, ein flexibles Arbeitsmodell zu entwickeln und zum Einsatz zu bringen! Eine "Win-win" Situation für den Vorgesetzten und Angestellten! Es muss sich für den Geschäftsführer rechnen, damit die Mitarbeiterin auch "ihr Geld wert" ist und es muss für die Mutter passen, Job und Familie angenehm unter einen Hut zu bringen. Soviel zur Theorie...es mag naiv sein zu glauben, dass es eine Lösung geben muss, die zumindest für die beweglicheren Einzelfirmen und Mittelstandsunternehmen funktioniert. Da wo der „kurze Dienstweg“ kein Fremdwort ist, dürfte der Flexibilität doch auch eine Tür offen stehen. Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht am Tisch sitzen würde um genau an solch einem Konzept zu arbeiten und erst dann zu glauben, dass es nicht geht, wenn ich eine handvoll Absagen geerntet habe!!

 

Ich habe mich auch bewusst FÜR meine Kinder und GEGEN das Weiterklettern auf der Karriereleiter entschieden. Ich fühle ich mich als Hausfrau und Mutter momentan eigentlich genügend ausge- und belastet und eigentlich könnte man sich fragen, ob man sich wirklich noch mehr Stress geben muss… das muss jeder für sich entscheiden – ich gebe alles aus dem Bauch und von Herzen, aber etwas mehr intellektuelle Anforderung dürfte es schon sein ;-) Ich möchte den Anschluss an meinen Job und meine Kompetenz nicht verlieren. Ich möchte etwas bewegen. Ich möchte wieder nah am Kunden sein. – dies allerdings ohne in die Situation zu geraten, meine Kinder 45 Stunden in eine Betreuung stecken zu müssen, damit ich beruflich wieder etwas werden kann.

 

Zwickmühle? Ja und Nein. Wenn man sich über seine Prioritäten im Klaren ist, dann ist es lösbar. Wenn man gar nicht anders kann, weil es wirtschaftlich erforderlich ist – dann liegt die Antwort auch auf der Hand.

 

 wi-content! Ist mein persönlicher Weg, die Herausforderung Job + Familie zu meistern. Ich habe mir die größtmögliche Flexibilität eingeräumt, indem ich Zuhause arbeite und eine handverlesene Auswahl von Reiseunternehmen mit meinen touristischen Dienstleistungen unterstütze.

 

wi-content!  bringt mir die Freude zurück, die ich an meinem Job immer hatte – diesmal sogar gekürt mit dem Vorteil, eng mit verschiedensten Leuten zusammenarbeiten zu können, Ideen zu verwirklichen und meine Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen einzubringen. Das ist doch schonmal eine win-win Situation für mich und meine Familie und zumindest bisher – zeigten sich meine Geschäftspartner auch zufrieden. Sobald mein Jüngster auch vormittags im Kindergarten ist,  werde ich mehr Zeit haben und weitere interessante Kundenkontakte aufbauen.

 

Das wäre das Ziel bis zum Jahresende…begleiten Sie mich auf dem Weg.

 

Fortsetzung folgt.


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